Dies ist die Geschichte unserer Weltreise, sie begann

im September 2001.


Das Fernweh ruft.....
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Wir hauen ab!

Also Bibiche borboleta louca, es ist soweit! Ich habe mich mit einem Kerl angefreundet, der ist ein Katzennarr, hat selber acht Viecher wie wir. Und er fährt mit einem Wohn-Container bis zum Hafen! Sein Freund der Portugiese fährt auf einem Frachter, der liebt Katzen über alles. Judihui....Wir werdens schön haben.  Alles was wir machen ist:  wir schleichen uns beim Einladen zwischen die Möbel und verstecken uns auf dem Polsterklappbett und dann Klappe zu und los geht’s. Bibiche, die grosse weite Welt ruft !! Heute beim Vollmond sind sowie so alle am festen und niemand wird uns beobachten. Aber Bibiche, Du musste noch soviel fressen und trinken, wie in Deinen Bauch reingeht.Es wird lange dauern bis wir wieder was zum Beissen finden. Also, kurz nach Mitternacht. Ich wart auf Dich, Kleines.

Bläcky


Auweiauwai das war knapp...

Hallo Ihr Daheimgebliebenen. Was war eine Fahrt, schwarz wie in einer Kuh, neben mir die schluchzende Bibiche, die eifrig Fluchtwege suchte um wieder nachhause zu kommen. Dann waren wir in Genua. Alles stank nach Fisch, Öl, Meer und Dreck und dann der grosse Frachter. Mann! eine Metallwand das soll ein Schiff sein? und ganz klein unser Kontainer mit vielen anderen. Wir haben uns in einen pechschwarzen Bechstein-Flügel verkrochen und dann kam der grosse Kran und hievte das wertvolle Gerät mit uns in den Himmel. Die Bibiche schrie wie am Spiess, gottseidank hat uns bei dem Lärm niemand gehört. Mir war hundeelend und ich habe das Ganze schon bereut. Jetzt steht der Flügel unten im Schiffsbauch, wir hören Stimmen, können nichts verstehen, die Kleine ist fast ohnmächtig vor Angst und ich muss sofort ein SMS an Mami schicken, was wir jetzt machen sollen.... Wo ist nur das verflixte handy.... Bläcky, der Grosse, ganz klein.


Uääää

Der Bläcky lag mit seinem ganzen Gewicht auf mir. Ich habe um mein Leben geschrien. Ist ja nicht das erste Mal. Und dann diese Enttäuschung. Genua war mir von der Büchsenöffnerin als wunderschön beschrieben worden. Sie erzählte mir, es habe dort einen herrlich romantischen Weg dem Segelhafen entlang, mit Blick auf die grossen Frachter, lauschigen Restaurants, edlen Boutiquen, eleganten Einrichtungshäusern.... und was sah ich? Rostige Kähne, laute Sirenen, brüllende Männer und schwarzes Wasser. Aber Bläcky war ausserordentlich ritterlich (ausser im Container), wedelte mit seinem buschigen Schwanz die Stelle sauber, an der ich mich niederliess. Das hat weder Nunuk (Scheisserchen), noch Babete (eingebildete Pute) jemals gemacht. Jetzt fühle ich mich wie eine Königin.

Bibiche borboleta louca


Hallihallo ihr Lieben

Alles klappt prima! Der lange Lulatsch mit dem schwarzem Zopf, ist kein Indianer, nein, Portugiese mit Vorfahren Seefahrern. Er wusste, dass wir im Klavier sitzen. Der Container-Fahrer hat ihm „die Katzen geschenkt“, sagt er. Also grabschte er erst mal Bibiche, die haute ihm gleich zwei Tatzenhiebe in den stark tätowierten Arm und keiferte ihn in allen möglichen Sprachen an. Der Kerl lachte nur und ich dachte „Deus nòs acuda“, bin ja fremdsprachenbegabt, und starrte ihn an, als er mich auf den Arm nahm. Dann gabs gleich Happi-happi , der hat doch tatsächlich sein Herings-Sandwich mit uns geteilt. Er 10%, wir je 45%. Gottlob kann die Bibiche alle Sprache, ich kann nur etwas franzööösich: knurren.  Ahoi, morgen geht’s los, ich melde mich, Ihr Landratten (-katzen!). – Bläcky


Bläcky der Seefahrer

Hat doch meine tapfere Partnerin, die wilde Amazone vom Amazonas tatsächlich ein Mäuschen erwischt. Das Tierchen war vor Schreck ganz steif als es uns sah und der Manuel kam und hat uns gelobt und uns heimlich in seine Kabine geschleusst. Und ich verrate Euch was, in seinem Schrank sind kartonweise Brekkies und Dosen mit Sardinen und Schweizer Alpenmilchschokolade. Gut zu wissen. Aber er schliesst den Schrank mit dem Schlüssel zu. Und über seiner Hängematte hängt ein Foto von einer schönen blonden Frau mit einer weissen Katze auf dem Arm. Bibiche musste gleich weinen, als sie es sah. Sie sagt, die Katze sieht aus wie ihre Tante Babete und ich musste sie trösten und ihr das Köpfchen schlecken. Morgen wollen wir das Schiff besichtigen, aber niemand darf uns sehen. Gut dass wir unsere dunklen Sonnenbrillen dabei haben.

Seid gegrüsst meine Lieben von Bläcky


Bläcky - eine Seefahrt, die ist lustig...

Hallo ihr Lieben, wir sind bereits auf hoher See, das merkt man am sanften Schaukeln des Kahns. Ich kanns garnicht erwarten, mich hier weiter umzusehen. Bibiche hat bischen Heimweh, aber wir schleichen uns auf weichen Pfoten durch die engen Gänge, vorbei an der Kombüse mit den guten Düften, vorsicht!, da steht der Maat an Deck und zwischen Schiffstauen und Oelkannen verschnaufen wir erst mal. Sonne, blauer Himmel und Wasser, Wasser, Wasser iiihhh ist mir schlecht. Miiaauuh, he, was war denn das? Da sitzt doch da so ein grosser Grauer und starrt mich an, und meine Bibiche knurrt wie eine Wilde und klammert sich an mich. Mich laust der Affe, das kann nur der José sein, seine Majestät der 1. Schiffskater hier auf dem Frachter. Ihm gehört also der Kahn und blitzartig ist alles klar, wir werden mit ihm zusammen leben müssen. Er blinzelt so unverschämt zu Bibiche hin, das muss ich mir ja nicht gefallen lassen. Also, sag ich meiner Süssen, komm, wir verziehn uns erst mal wieder in unser Revier und da sitzen wir hier. Ruft uns eigentlich niemand auf unser  handy an!

Hallihallo, Eure Schwarz-Weissen Bläcky und Bibiche.


Ja ja, José   

Tja, was soll ich sagen.... Nachdem mir der Herrscher der Meere (und des Schiffes)diesen vielsagenden Blick zugeworfen hatte, wusste ich, was zu tun war. Manchmal ist es eben besser, man unterwirft sich der Macht, wenn man sie nicht bekämpfen kann. Und mit dem grossen Grauen konnte ich es unmöglich aufnehmen. Auf solche Art wurden schon viele Schlachten gewonnen... Aber meinem Bläcky bin ich auf ewig treu. Und das weiss mein Liebling. Und der José ist jetzt unser Freund.

Bibiche borboleta louca


Sollen wirs wagen?

Ja, ja der José. Zuerst wusste ich ja nicht, ob er uns feindlich gesinnt ist, aber die Bibiche hat, echt weiblich und gwundrig, wie sie ist, doch vorsichtig Kontakt aufgenommen und siehe da, der „Herr des Schiffes“ entpuppte sich als echter Kumpel. Mit ihm haben wir den ganzen Frachter inspiziert, da wo die meisten Mäuse sind, die Speisekammer, und die Matrosen, die Katzen gern haben – die haben schön gestaunt! Er ist ein toller Typ und die Bibiche hat sich wohl gleich ein bischen in ihn verknallt. Abends erzählt er uns von seinen Reisen und seinen Abenteuern in der Türkei und in der Ägäis; das wäre was für die Griechinnen am Berg! Der Manuel hört auch zu, er versteht schon ein wenig katzinisch. Morgen sind wir im Hafen von Cadiz, bye, bye Europa – letzte Gelegenheit auszusteigen, an Land zu gehen und in die Schweiz zurückzukehren. Ich habe heute Abend ein ernstes Gespräch mit Bibiche, wie das ist, mit dem Heimweh...

Euch allen Daheimgebliebenen – und besonders meiner lieben zarten schönen weichen Chica, (ach wie sie mir fehlt!) und tausend Grüsse in die Campagna zu Sladdi und Miki (Brieffreundschaften, versteht ihr!), von Eurem treuen Bläcky 


Meinen geliebten Bläcky

würde ich nicht für tausend dicke Katzenschwänze eintauschen. Ihr müsst wissen, dass ein solcher Schiffskater die Welt kennt. Aber unser Freund José ist eine Ausnahme. Er liebt nur die Eine: Die Raki aus Kekova. Die Raki ist eine spindeldürre Schiffskatze und ihr Besitzer ein deutscher Junker. In jedem Hafen kennt man das unzertrennliche Paar. "Allah ismaladik", rufen die Leute, wenn sie einlaufen. "Güle güle", ruft Raki. Und wenn sie dann an Land geht, macht sie ihrem Namen alle Ehren: Torkelt kreuzbeinig durch die Anlagen, schwankt bedenklich von links nach rechts und kippt des öfteren mal seitwärts in die Netze der Fischer. Die Raki hat ihm auch von der wundervollen Kultur dort erzählt. Von den Tempeln der Griechen, Römer und der Lykier, von den tollen Gräbern an den steilen Küsten, für die Toten die schönste Aussicht für immer und ewig. Wow. und da gibt's sogar einen Nereidentempel (juhuuuu Neraidaaaa, hast Du's gelesen?) und und und....
Bläcky meint, ich soll ein andermal weitererzählen; er ist jetzt müde und möchte das Schaukeln des Schiffes geniessen, mit mir an seiner Seite, versteht sich. Tschüüüssss

Bibiche borboleta louca


Heisse Nächte unterm Sternenhimmel

Oh, Neraida und Niki, jetzt verstehe ich Eure mediterranen Seelen. Die leichte Brise auf Deck, der Sternenhimmel über uns, mit vollem Bauch und Balalaika-Klängen vom russischen Maat, haben wir uns zwischen die Schiffstaue gelegt. Bibiche kuschelt sich an meinen Bauch und wir hören die Stories von unserem Freund Josè und seine Abenteuer mit der Raki aus Kekova, seiner grossen Liebe. Wir geniessen das Leben, werden verwöhnt von allen Matrosen und jeder will uns in seine Kajüte locken. Aber wir wohnen immer noch bei Manuel, unserem Beschützer mit dem schwermütigen Herzen und seiner verlorenen Liebe. Bibiche erzählt manchmal von ihrer Heimat Brasilien und hat Heimweh nach ihrer Familie, die sie nie gekannt hat. Und dann weint sie wieder ein bischen, weil ihre Babà nicht da ist. Aber sie will unbedingt mit mir kommen und sie hat sich auch ein bischen in den Josè verliebt, weil er so schön erzählen kann.

Euch Allen tanti saluti, Bläcky


Mmmmmh

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie angenehm es ist, hin und her zu schaukeln, über uns der Sternenhimmel und wir inmitten der unendlichen See? Na gut, Josè hat uns Landkatzen erklärt, das Mittelmeer sei ziemlich klein um Vergleich zum Atlantik. Dies sei der weiteste Ozean überhaupt. Aber wie sollen mein Liebster und ich vergleichen können? Obwohl ich eine Paulista bin, habe ich den Atlantik im Rumpf einer Maschine überquert und hätte tausend Büchsen Katzenfutter gespendet, wenn ich da hätte in der Kabine sein können, wie Babete mit ihrem Herzklappfehler, uuuuhhhuuuu Babete, wir sind auf einem Schiiiiihhhhifff! Und uns geht es wunderprächtig!!! Bäääääh! Ach, liebster Bläcky, reich mir doch noch etwas von diesem unglaublichen Getränk. Wie heisst das Zeug? Jerez? njämmm, ist das süss. Hicks, ich fffühl misch so komiff. Mmmmh, Blääckyyy, ffoo bifft Duuu, hicks...

Bibiche borboleta louca


Bibiiiiihche du Schnapsdrossel

Wenn man nicht ständig auspasst! Hat sich die Gute doch an dem ausgelaufenen Saft aus einem der Fässer, die wir in Cadiz an Bord genommen haben, total ins Nirwana befördert. Nun liegt sie in Manuels Kajüte auf einem leeren Seesack und schläft wie tot. Aber sie atmet noch und stinkt!!! Josè meint, wir sollen sie einfach schlafen lassen, das kennt er sehr gut von seiner Raki. Ja, wir sind im Hafen von Cadiz und es ist sehr laut weil der Schiffskran unser Schiff mit Fässern des Göttergetränks Jerez füllt, alles für die Bars in Südamerika. Müssen dass Süffel sein dort.... Josè und ich halten uns dauernd versteckt und schielen nach dem bunten Leben in der Hafenstadt. Mann hat es dort Katzen, sie sind dünn und mager und furchtbar ängstlich. Bald mehr vom Bläcky dem zukünftigen Schiffskater.


Buuuuaaaah!

Mir ist grauselig schlecht! Und dieses süsse Zeug ist fassweise an Bord. Vorher war's noch angenehm, da lagen tonnenweise Oelfässer, aber die sind seit Càdiz weg. Wir mussten uns verstecken und ich habe gezittert, aber mein Bläcky... welch Gentleman! José lud uns zu einem Stadtrundgang ein. Er sagte uns, dass Manuel immer aufpasst, dass wir danach wieder an Bord sind, vorher läuft das Schiff nicht aus dem Hafen und genau so war's. Ach, war das aufregend! Ich bin Stadtindianerin, Bläcky ist ein Superkerl und José kennt sich in jedem Hafen aus. Ich habe meinen Freunden beigebracht, wie man sich unter den Autos und Lastwagen versteckt, damit man nicht überfahren wird. Das ist eine hohe Kunst und lebenswichtig, will man in der Grossstadt leben. Bläcky war total hingerissen von meinem Können und seither nennt er mich sein Autokäferchen. Und ich nenne ihn meinen Bombenkater. José hingegen stellte uns seinen Freunden vor und wir tanzten Flamenco. Olé!

Bibiche borboleta louca


Ausflug

Unglaublich, das war vielleicht ein Abenteuer. José wollte seine Freunde besuchen und hat uns durchs ganze Hafenviertel von Càdiz geschleppt. Die Bibiche, meine tolle Stadtindianerin ist richtig aufgeblüht, so ein Leben gefällt ihr. Unter Autos verstecken, an Abfalltonnen schnuppern, gefährlichen Streunerkatzen ausweichen und nun musste ich mich auch noch mit der Landesküche vertraut machen. José kannte einen Fischer, der gab uns die zu kleinen Fische, gleich auf seinem Boot, damit nicht die vielen anderen Katzen sie uns wegschnappen; na ja, geschmeckt hat das nicht so richtig, aber ich war schon fast am verhungern. Jetzt sitzen wir im Hinterstübli einer Piraten-Spelunke, saufen Rum und pokern  mit dem Beizenkater. Bibiche gewinnt immer, ich muss dann die Dukaten schleppen.  An der Bar sitzt unser Manuel mit Damen. Das wird eine lange Nacht!

Bläcky


Bibiche borboleta louca 

Ja, das mit dem Gewinnen geht ganz locker. Ich habe in Brasilien meiner allerersten Familie (gegenüber vom Haus meiner Babà) immer den Männern über die Schultern geschaut und manchen Trick gelernt. Zocken und so, habe ich in erster Linie beim Jogo do bicho* und ein Pokerface habe ich von meinen Eltern geerbt. Mein Brummerli hat ganz schön geschleppt. Aber gefreut haben sich alle. Und dann fing die Musik an!!! Hab' ich Sehnsucht nach einer richtig durchtanzten Nacht gehabt. Mit Muskelschmerzen und so. Und die Caballeros waren wirklich fabulös: Mein geliebter Brummerli, mein Herzbläcky liess es sich nicht nehmen mich auf's Parkett zu begleiten. Ich sag' Euch; da ging die Post ab und ich hatte danach meine liebe Mühe, bei den anwesenden Damen Präsenz zu markieren. Wenn die Miezen einen richtigen Macho sehen, muss sich eine Dame wie ich ganz schön anstrengen, um daneben bestehen zu können. Als waschechte Brasilianerin habe ich natürlich so was im Blut. Ich lass mir doch nicht den Mann klauen. Zugegeben, es gab deswegen ein bisschen Zoff. Was soll's. C'est la vie! È a vida, è a vida e è bonita!

Bibiche borboleta louca

(* jogo do bicho ist ein verbotenes Glücksspiel. Wahrscheinlich geht dabei mehr Geld über die Theke, als durch's Steueramt) 



Bläcky

Ja liebe Leute, das war ein Mordsspass, wie die in der Kaschemme die Augen aufrissen, als wir mit den beim Zocken gewonnenen Dukaten abgeschlichen sind. Auf unserem Frachter haben wir uns erst mal richtig satt gefressen an den herrlichen Schiffsmäusen, die gar nicht so schnell wegrennen konnten und wir drei mit einem Riiieesenhunger und dicken Brandy-Bäuchen sie nur einzusammeln brauchten. Und der Smutje in seiner Kombüse hatte auch noch einige Extrabissen für uns. Nun sitzen der Josè und ich wieder unterm Sternenhimmel und meine liebe Bibiche borleta louca schläft auf dem Bauch vom Manuel in der Hängematte und träumt wahrscheinlich von dem schwarzschnäuzigen Beizenkater mit seiner verführerischen tiefen röhrenden Stimme. Wau!  hat der ihr den Hof gemacht! Aber meine Liebste hat mir ins Ohr geflüstert, dass sie nur mich liebt, den Bläcky


.Bläcky, mein Held!

Oh, Ihr werdet es nicht für möglich halten. Doch es ist die reine Wahrheit! Meine Worte an Bläcky's Adresse, er müsse unbedigt abnehmen, taten ihre Wirkung! Jetzt joggt er morgens, wenn alles schläft, drei Runden und hält sich mit Turnen davon ab, zu viele Mäuse zu fressen. Aerobic, Fitness, und harte Arbeit sind seine Zauberworte. Doch das Beste kommt noch: Josè unser Freund liess gestern Nacht alle Vorsicht fahren und raste einer mageren Maus hinterher. Doch die war gerissen, rannte sie doch die Fässer hoch und versteckte sich in irgendeiner Ritze. Und als Josè aufgab, musste er, zum Schrecken aller feststellen, dass er festsass! Aber mein Bläcky rettete ihn. Kletterte hoch und half dem armen Josè. Zugegeben, beide kreischten ziemlich laut und ich kreischte unten ebenfalls. Mein Bläcky hat nicht umsonst trainiert, seine Fettpölsterchen werden langsam zu ansehnlichen Muskeln, mmmh, cool! Und er schaffte das schier Unmögliche! Befreite Josè und spazierte dann locker nach unten. Federnden Schrittes, hocherhobenen Hauptes, stolz aufgereckten Schwanzes. Ja, das ist mein Bläcky, wie ich ihn liebe! Mein Held. Mein grosser schöner Bombenkater!

Bibiche borboleta louca


Wir hängen!              

Nichts als Wasser, wohin das Auge reicht. Wasser, Wasser, Wasser! Ich dachte zuerst, wir würden an Ort und Stelle stehen, aber Josè und Bläcky belehrten mich eines Besseren. Die Schiffsmotoren dröhnen viel zu laut, um überhört zu werden. Und ich dachte eben, das sei wie im Flugzeug, einfach nur LAUT. Josè und Bläcky sind eben Männer! Die verstehen so was viel besser, haben die beiden gesagt. Und jetzt bin ich beleidigt. Und verschnupft. Und sauer. Männer! Pah! Was bitte soll daran männlich sein, kann mir das mal jemand sagen? Aber andererseits ist's ganz praktisch: Wenn ich nichts tun will, sage ich ab heute: Ach, ihr lieben Männer, ich bin nur eine Frau. Die versteht so was nicht und am besten, ihr tut das für mich. Also, das bedeutet Mäuse jagen, in der Küche Käse stibitzen, einen coolen Drink mixen. Na Ihr wisst schon, die ganze Palette eben. Hoffentlich kriegen wir uns nicht in die Wolle, weil's doch ziemlich langweilig ist, hat nix zu sehen. Nur rundherum Wasser, Wasser, nichts als Wasser.

Bibiche Borboleta louca


Unser Schätzchen langweilt sich...

Warum stiert sie auch immer aufs Wasser und zum Horizont. Dabei gibt’s ja hier wirklich genug zu tun. Da ist mal mein Gym-Programm, das schafft mich ganz schön. Dann Kartenlesen, wo wir überhaupt sind, Manuel sagte was von den Azoren und nun such ich das, sollen Inseln sein. Für Bibiche den Emmentaler aus der Speisekammer beschaffen, äusserst riskant! Sie ist richtig süchtig nach dem Käse. Die Mäuse sind auch nicht mehr, was sie am Anfang waren, schmecken nach Olivenöl, iiihh. Aber der Josè und ich sitzen jede freie Minute beim Pokern und Jerez saufen, der kennt ganz tolle Tricks, hat er von der Raki, sagt er. Das muss ja ein tolles Weib sein, sie trägt geklöppelte Spitzenhöschen, mondfarben! Das darf aber Bibiche nicht erfahren, sonst hetzt sie uns herum, dass wir ihr auch so was beschaffen.

Grüüüssli an meine und Bibiches Familie – die schreibt ja nicht selber..... Euer Bläcky 


Ich hab's geschafft!

Also, Ihr fetten langweiligen Landratten! Ich, Bibiche, die Unverfrorene, Unverschämte, Vulgärfeministin, ich hab's geschafft. Unser Schiff stampft sich durch eine unendliche Wassermenge. Der Emmentaler ist leider leider nicht das Gelbe vom Ei und gestern hatte ich Zoff mit meinem geliebten Bläcky. Er, ganz auf Trimmen, Fitness und Abnehmen eingestellt, wollte mich doch tatsächlich dazu bringen, ebenfalls mit zu laufen. Ich knurrte. Da hüpfte er doch tatsächlich vor mir auf und ab und boxte in die Luft, nur um mir zu zeigen, wie er sich anstrengt. Zugegeben, käme mein Liebling mit einer solchen Wampe in Santos an, würde er in Null Komma nichts für ein Churrasco zubereitet werden. Aber übertreiben muss er's jetzt auch nicht, oder? Also knurrte ich nochmals, diesmal deutlicher. Er liess sich nicht beirren und machte abdominais (heitere Beck, ich hab' keinen Blassen, wie's auf Deutsch heisst). Da kreischte ich so laut, dass die Mannschaft zusammenlief. Josè war danach ziemlich hässig, weil er uns wieder mal retten musste. Jetzt spricht Bläcky nicht mehr mit mir und ich sehe an seiner Statt nur dünne Luft. Und da erinnerte ich mich eines alten Tricks, den meine Mutter (Deus a abençoa) immer draufhatte, wenn sie nicht als Churrascoeinlage enden wollte: Ich habe mich **********. Hehehe! Und nun ratet mal, wo ich bin?

Bibiche borboleta louca


he, Bibicha Borbolete Louca                         

hör auf mit diesen Spässchen! Hat diese sich doch tatsächlich vor meinen Augen in Luft aufgelöst. Mir blieb der Atem stehen, immer diese Kunststückchen von meiner Geliebten. Wahrscheinlich vereinigt sie sich gerade mittels Zauberei mit ihrem grossen Vorbild, dem Yvolino, im Katzen-Nirwana. Es ist schon eine Plage, so ein verrücktes Frauenzimmer als Reisepartnerin zu beaufsichtigen. Josè klappt seine Lauscher nach hinten und ich hocke ganz still im Schiffsheck und starre in die Nebelwolken, ob meine schöne Hexe bald wieder sichtbar wird. Ach, was ein Leben! Ich wollte sie ja wirklich nicht vergraulen, so ein Sensibelchen, nur weil ich mal meine Muskeln spielen liess. Also, muss ich nun auch noch in die Schiffsbibliothek um Fachbücher über die Zaubertricks brasilianischer Virolatas zu studieren. Oh, meine lieben Freunde in der Ferne, helft mir! Euer total überforderter Bläcky


Bibiche, meine Liebste                                  

wo steckst Du bloss? oder hast Du mich betrogen mit dem Josè und machst irgendwo  unter Deck ein Schäferstündchen? Muss ich eifersüchtig sein? Das bin ich nicht! Ich lass  mir sofort eine neue Katze einfliegen, wenn Du nicht sofort auftauchst. Ein SMS nach  Zürich genügt, dann kommt die Rega und lässt mir an einem Körbchen ein süsses weisses  Schätzchen herunterbaumeln, dass ich dann schmatzend in die Pfoten nehme. Also ?  Danke Neraida, für den Tipp mit dem Basilikum, aber dummerweise hab ich bei meinem  letzten Überfall auf das Kräutergärtlein des Schiffskochs alles Grüne weggeputzt. Der  arme Smutje muss jetzt mit Dosenkräutergewürzen kochen und ich vermeide tunlichst  eine Begegnung mit ihm. Ach Neraida, wenn Du hier wärst, das wäre ein Leben! Schluchz, schmatz, Bläcky


Mach Dir keine Sorgen, querido!                                

Mein Bläcky, mein Honigmäulchen, Süsser! Ich bin immer in Deiner Nähe, auch wenn's nicht so aussieht! Und die Neraida, schlag sie Dir gefälligst aus dem Kopf! Sofort! Klar???!!! Dir würde ich kein Häärchen krümmen, aber Neraida müsste ich übel zurichten, spitalreif sozusagen. Das willst Du bestimmt nicht, ODER?! Ich bin dran, meine Kräfte weiter zu entwickeln. also, lass Dich überraschen.

Bibiche borboleta louca


Tolle Neuigkeiten                       

wir haben in Manuels Kajüte gebastelt und haben den alten TV zurechtgemacht, jetzt können wir den Piratensender "Fahrzurhölle" empfangen. Und das Erste, was gesendet wird, sind die Katzennachrichten aus Europa. Mann, hab ich gestaunt, in Katzinien ist ja richtig was los, da gab’s Neuanmeldungen im Katerclub, gleich von drei kleinen Norwegern. Die werden dann wohl die Mädels auf Trab bringen, das gibt Probleme mit den Altherren. Aber bei guter Führung könnten sie ja in den Vorstand aufrücken. Josè und ich freuen uns schon auf den nächsten Vollmond, da geht wohl dann am Züriberg die Post ab, wir bleiben auf Sendung. Aber zur Zeit müssen wir uns gut vorbereiten, im TV kam eine Sturm-Warnung von den Azoren, das kann recht ungemütlich werden auf unserem Kahn.Im dritten Unterdeck, bei den Weizensäcken, haben wir eine Reserve-Mausezucht angelegt. Wir füttern die kleinen Viecher mit Essensresten. Man weiss ja nie. Ich bin schnell auf Deck gerast und ein kohlschwarzer Himmel lässt Höllenblitze in haushohe Wellen peitschen. Schlotter, schlotter, das sieht gar nicht gut aus. Ahoi ihr auf festem Boden, Euer Bläcky


Hab' ich ein Riesenschwein!

Wenn's auf dem Schiff so hin und her schlingert, wird's mir schleeeeecht! Also aktiviere ich meinen Zauberspruch und..... schwuppdiwupp geh' ich auf Tour! Letztes Mal hat mich meine Babà sofort zurückgebeamt, aber....! Ich komme immer wieder! Wann immer es mir passt! Niemand! : lest das ganz langsam! N i e m a n d kann mir irgendetwas verbieten! Nur so nebenbei: Ich bin ordinär, unverschämt und tu alles, was ich will! Meinem Bläcky bin ich längst nicht mehr böse. Latinos sind nicht nachtragend. Aber ich bin auf den Geschmack gekommen. Und ich werde immer besser, immer schneller und immer fantasievoller! Nunuk, Bastet, Babete und Cicciolina! Macht Euch auf was gefasst!

Bibiche borboleta louca


Eine Meuterei!                                                                  

Eine Meuterei! Sie haben die Brücke besetzt. Aber der Funksatellit ist im Eimer und der Navigationssatellit ist ebenfalls im Eimer und.... oh, Scheibe! Unser Manuel ist gefangengenommen.
Josè, sehr unglücklich und momentan gar nicht so grossartig, eher kleinmütig.

Hiiiilfeeeee!

Ich hab's geahnt! Zuerst diese ungute Stimmung an Bord. Eine unklare Bedrohung, wie ein Schwirren in der Luft. Als Katzen verfügen Josè, Bläcky und ich über die Fähigkeit nonverbale Kommunikation zu deuten. Und jetzt ist alles grell und klar: Letzte Nacht gab's Unruhe, laute Stimmen, polternde Schritte, Schüsse. Ein Riesendurcheinander. Streitereien, Flüstern, dann.... lähmende Stille. Wir haben uns zitternd in die hinterste Ecke verkrochen. Bläcky mit seinem komischen Dingsda, dem Peilsender, Josè mit seiner Sammlung von eingelegten fetten Mäusen und ich, ich habe mein nacktes Leben gerettet (und einige Dukaten, man weiss ja nie, was so auf einen zukommt).

Bibiche borboleta louca 


Poseidon hilf uns

bsch-bsch-bsch, ich melde mich hier aus einem Versteck und kann nur kurz berichten. Hier ist wirklich die Hölle los. Josè konnte gerade noch einen Funkspruch absetzen, dann brachen sämtliche Kommunikationsmittel zusammen. Nachdem wir im TV den Piratensender "Fahrzurhölle" angepeilt hatten, hatten sie uns im Visier. Das Schiff ist in ihrer Hand, der Kapitän gefangen, und die Piraten liegen besoffen unter Deck und niemand weiss, wo wir uns befinden. Der Orkan peitscht durch den Ozean und uns ist es hunde-katzen-elend. Wir werden vielleicht untergehen, oder niemals mehr unsere Heimat sehen. Ade unsere Liebsten, vergesst uns nicht, wenn wir hier sterben müssen. Das ist sicher das Ende! Schön war es zu leben, schön Euch gekannt zu haben. Wir sind in höchster Gefahr und kuscheln uns aneinander. Bläcky


Ach Du meine Güte ...           

wo sind wir denn hier? Ich muss geschlafen haben, tagelang!! Da war doch der Sturm und die Piraten und  ? Ihr glaubt es nicht! ich liege auf weichem Sand, über mir schaukeln lange Palmenblätter und friedliche kleine Wellen plätschern auf den Strand. Bin ich jetzt im Katzen-Nirwana? Kommt mich der Yvolino abholen? Ich mache am besten die Augen wieder zu. ...Krächz, schnauff, stöhn: was war das? Josè steht über mir und versucht mir etwas zu erklären: wir sind gestrandet, das Schiff ist vom Kurs abgekommen und auf eine Insel aufgelaufen. Nun sehe ich das gestrandete Schiff nicht weit von mir, es sieht ziemlich kaputt aus, unser stolzer Frachter. Oh weh, und die Mannschaft?  Sind sie alle tot, oder was. Unser Manuel, unser Beschützer! Bibiche!!!! wo bist Du? Josè und ich sitzen erstmal ganz verdattert da. Kokosnüsse liegen da. Hilfe, wie geht das weiter? Euer tapferer Bläcky


So so bei Euch spukts             

oder Babettli, hast Du zu tief ins Milch-Schälchen geschaut.. Gegenstände lösen sich doch nicht mir nichts Dir nichts in Wohlgefallen auf! Wo möglich ist's die liebe Bibiche, die sich von der Insel abgesetzt hat, weil dort das Verhungern droht, und sich bei Euch materialisiert hat, und nun des nachts sich das Bäuchlein füllt, während ihr Allerliebster, der arme Bläcky im Sand, ohne Wasser und ohne Zukunftsperspektiven dahindarbt. Also Babete, scheuch sie sofort in die Pfoten ihres Liebsten, und sie soll - gottfriedstutz - was zum Beissen mitbringen, sonst verhungert mein lieber Bruder. Babett, ich mach mir Sorgen! Chica


Uff, das wäre erledigt!

Bin noch ganz geschafft von der Züglete! Während wir schufteten, waren mein heissgeliebter Bläcky und unser Freund Josè nicht untätig. Sie sind todesmutig aufs Wrack gestiegen, haben den Manuel befreit und haben angefangen eine einfache Hütte zu bauen. Jetzt hat Manuel seinen Pullover und seine Wolldecke und sogar noch was zu essen. Gut, hat die Babà immer etwas im Kühlschrank, sogar Weisswein, aber den hole ich mir später, wenn wir unsere ersten Fische gefangen haben.  Herrgott, jetzt habe ich den Büchsenöffner und die Landkarten vergessen. Muss man denn immer alles selber machen?

Bibiche borboleta louca


Island in the sun - trallala trallali                                                              

da liege ich doch so in der Hängematte mit meinem Drink und Sonnenbrille, ziehe an einer Havanna und träume so vor mich hin und glaube ich habe eine Halluzination: ein Schiff, ein Segelschiff hält auf uns zu, das kann nur der Saft aus Maracuja und Abacaxi sein, den mein Kollege Nunuk aus Salvador Bahia herüber gebeamt hat, denke ich. Aber gleich darauf ein Geschrei und laute Stimmen und ich sehe, wie der Manuel mit zwei Leuten diskutiert und höre, sie sind am Verdursten und wollen auf unserer Insel Trinkwasser tanken. Ich kenne den Manuel, das Wasser will er denen sicher teuer verkaufen. Der Mann tut mir wirklich leid und die Frau sieht schon ganz ausgetrocknet aus. Ich muss schnell mit Bibiche und Josè eine Konferenz einberufen, was wir da machen. Vielleicht nehmen die uns ja mit! Unsere Chance! Aber können wir denen trauen?

Bläcky


Bleibt da!!

Mir reicht's, die Sch...kälte hier!! Probiere wie verrückt, zu euch zu kommen - geht noch nicht - d.h. habe Schiss, dass ich über dem Meer plötzlich nicht weiterkomme! Aber ich will die SONNE sehen! Neraida


Liebste Neraida,

wie mich das freut, dass Du so fleissig übst, Dich zu uns zu beamen und "on the sunny side of the street äähh the world" zu gelangen. Es wäre natürlich für mich ein schrecklicher Gedanke, wenn Du irgendwo über dem weiten Meer hängen bleiben solltest und wir nicht herausfinden können wo genau, und man die Meteorologischen Stationen von Wladiwostok bis zu den Falkland Inseln bemühen müsste, ob sie nicht eine kleine schwarz-weisse griechische süsse Miezekatze zwischen den Kumuluswölkchen ausfindig machen können. Bitte sei vorsichtig, meine Liebste, vielleicht klappts ja das nächste Mal. Dein besorgter Bläcky 


Also, rechtlich gesehen... 

sieht die Sache folgendermassen aus. Nachdem wir in der Spelunke die vielen Dukaten gewonnen hatten, kaufte ich schleunigst ein paar gute Aktien und Optionen. Die brachten einen wirklich fetten Gewinn. Und von diesem Gewinn kaufte ich die Insel. So! Der Manuel hat hier wirklich nichts zu vermelden, der Portugiese! Soll er andere Leute über'n Tisch ziehen, aber nicht mich! Die Bibiche! Die Leute müssen verköstigt und gepflegt werden. Die kriegen ihr Wasser gratis. Und ich werde sie fragen, ob sie ein bisschen da bleiben wollen. Sie sehen aus wie stressgeplagte Stadtneurotiker. Und die Idee, ein bisschen rumzusegeln, finde ich ganz toll. Ich wurde nämlich am Land landkrank und ich will wieder die Wellen spüren und das Schaukeln. Yippeahhh! Bläcky, mein Schatz! Auf zu neuen Abenteuern!

Bibiche borboleta louca


An Raki Kedi    (hoffe, du bist des Lesens mächtig...)

Ich, die Nike, war von Anfang an dabei bei den "ollen" Göttern - und glaube mir, wir wussten überhaupt nicht, dass es jenseits der Insel Lesbos überhaupt schon Leben gab...!Das Wort Limani habt ihr ja dann tatsächlich wieder geklaut - und nach Bauernart natürlich den letzten Laut verschluckt. Bloss: blau heisst bei uns *galasios" oder *galanos* oder *blé* (aus dem Französischen) und rot ist *kokkinos* oder *erythros* (falls du über ein Minimum an Bildung verfügst, weisst du, dass in der Wissenschaft der Medizin noch heute von Erythrocyten die Rede ist; auch die "cyten" kommen von *kyttaro*=Zelle...!!!). Und dann sag' mir doch einmal, woher die hässlichen "ü"s kommen, die du da dauernd zum besten gibst (selbst beim Fluchen)! Ach, was soll's, muss jetzt gehen, verstehst du - izmirübel! Nike


Na, Du Neunmalkluge

Eingebildete Plaudertasche! Was bitte haben rote Blutkörperchen mit der Tatsache zu tun, dass UNSERE Sprache lebendig und originell ist? Find mal raus was ein *kaplan* ist und wir sprechen wieder miteinander. Aber jetzt habe ich keine Zeit mehr für Tee- und Gebäckpalaver mit gespreiztem Fingerchen. Ich muss meine mürettebat zusammenstellen. Bibiche, die Unermüdliche, Bläcky mit dem siebten Sinn, Josè, mein Ueberallesgeliebter und ich stechen bald in See. Der Vorrat an Trinkwasser muss gewährleistet werden. Dafür ist Bibiche zuständig (naja, eigentlich ist es die Babà von Bibiche, die angezapft wird). Und ich will noch eine Mäusekolonie auf's Schiff verfrachten. Sonst kriegen wir den Katzenskorbut. Wenn Du also konstruktive Vorschläge, die sich dann auch noch in die Tat umsetzen lassen, hast, so bist Du an Bord willkommen. Willst Du bloss als Passagier kommen, so musst blechen! Und die Schnauze halten. Denn der Skipper befiehlt. Altes Seemannsgesetz. Aelter als die Griechen!

Raki Kedi


Hab' ich mir gedacht,

dass du auch noch M ä u s e isst! Vielleicht auch kleine Kinder? Man hört da so schreckliche Sachen von euch Barbaroi....

Niki